Alljährliches Adventreiten
Auch wieder in diesem Jahr (2008, 10 Jahre Wiesenau)


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Wir Wachtberger schrieb:

10. Weihnachtsreiten in der Wiesenau bei Hannelore Heiß

Pech. Kaum zu glauben wie die Zeit vergeht, aber in diesem Jahr jährte sich das traditionelle Weihnachtsreiten in der Reitschule von Hannelore Heiß nun schon zum zehnten Mal, ein Jubiläum, das in jedem Fall gebührend und mit tollem Showprogramm gefeiert werden musste. Zu Beginn der Veranstaltung, zu der über zweihundert Besucher erschienen waren präsentierte Hannelore Heiß ihre imposante 20er Quadrille, die von Pferd und Reiter äußerste Disziplin und ein hartes Training erfordert. Danach ging es dann mit den kleinen Voltigierzwergen weiter. Die kleinen Piraten zeigten auf die Musik von "Fluch der Karibik" dem begeisterten Publikum, was sie in den vergangenen Wochen und Monaten gelernt haben. Longiert wurden sie von Julia Hall, die Musik und Choreographie stellten Natalie Lauria und Caro Obernolte zusammen. Einen weiterer Höhepunkt des weihnachtlichen Nachmittages war ein Pax de Deux der beiden Reiterinnen Sarah Kunert und Meike Miesen. Im Discooutfit mit fetziger Discomusik ließen die beiden Amazonen manches Reiterherz höher schwingen. Eine Voltigierkür im „Pax de Deux" präsentierten die 20-jährige Nathalie und die 19-jährige Caro, die ganz in schwarz gekleidet die Reithalle betraten und zur Musik von Boney M. ihre Darbietung zeigten. Hierbei wurden sie von der Hausherrin persönlich longiert. Als krönenden Abschluss betraten vier Mönche mit Fackeln die Reithalle, dann folgte Hannelore Heiß als Sister Act. Hoch zu Pferd kamen dann 12 als Nonnen verkleidetet Amazonen, die eine Quadrille der Spitzenklasse präsentierten. Kein Wunder also, dass diese Quadrille erst vor zwei Monaten sowohl in Oberbachem als auch in Esch siegreich und mit Standing Ovations vom Publikum belohnt wurde. Für das leibliche Wohl in Form von Glühwein, Apfelpunsch und Plätzchen sorgten die fleißigen Helfer der Reitschule, ohne die so ein Event nicht auf die Beine gestellt werden kann. Eine wirklich gelungene vorweihnachtliche Veranstaltung, die einmal mehr gezeigt hat, dass das Wachtberger Ländchen ein „El Dorado" für Pferdebegeisterte ist.

























Blick aktuell Wachtberg schrieb:

Weihnachtsreiten der Reitschule Hannelore Heiß

Zwanzig Reiter ritten gleichzeitig die Quadrille

Ein Nachmittag voller sportlichen Höhepunkte im Gut Wiesenau – Alle Pferde und Reiter waren im Einsatz

Pech. Für einen richtigen Pferdefreund gehört ein Weihnachtsreiten unbedingt zum Jahresablauf. So geht es auch den Reitern, die in der Reitschule Hannelore Heiß im Gut Wiesenau bei Pech das ganze Jahr viel Spaß haben und sehr viel lernen. Am dritten Adventsonntag war es endlich soweit, die Tore der Reithalle gingen auf und Scharen von Zuschauern strömten hinein, um gemeinsam einen erbaulichen Nachmittag mit sehenswerten Pferdesport zu erleben. Die Moderation der Veranstaltung hatte Hermann Josef Becker übernommen, der mit der Chefin des Hauses, Hannelore Heiß, schon seit zwei Jahrzehnten befreundet ist. Doch zu nächst begrüßte die Reitlehrerin selbst die zahlreichen Gäste und stellte das Programm des Nachmittags vor. Währenddessen bereiteten sich hinter ihr bereits die Reiter auf einen besonderen Höhepunkt vor, denn zum ersten Mal überhaupt zeigten die Schüler der Reitschule eine Zwanziger-Quadrille.

Nicht leicht für ungeübte Reiter

Vor drei Monaten hat die Gruppe angefangen, diese Quadrille einzuüben, wobei die letzten beiden Monate besonders intensiv trainiert wurde. „Quadrille zu reiten ist gar nicht so einfach für ungeübte Reiter, denn erst muss er sein Pferd unter Kontrolle bekommen und dann muss er sich auf die anderen ausrichten“ erläuterte Heiß die Problematik. Man müsse in der Lage sein, das Tempo des Pferdes so einzustellen, dass man mit dem Reiter gegenüber auf einer Höhe sei. Je mehr Reiter sich auf einer Höhe befänden, umso schwieriger wird es. Und bei einer Zwanziger-Quadrille sei das 20 Mal 40 Meter große Geviert schon ziemlich voll. Hannelore Heiß hatte wieder den Nachmittag für die Veranstaltung gewählt, zumal die weihnachtliche Beleuchtung im der hereinbrechenden Dunkelheit viel besser zu Geltung kam und insgesamt zu einer angenehmen Atmosphäre beitrug. Nach der Quadrille mit 20 Pferden und Reitern zeigten die kleinen Voltigierer ihr Können, wozu sie als Piraten verkleidet waren und zur Musik des Kinofilmes „Fluch der Karibik“ auf dem Rücken der Pferde ihre Kunststücke vorführten. Die Reitschule hatte in diesem Jahr eine komplette neue Gruppe zusammengestellt, die Gestaltung der Figuren und der Musik hatten Nathalie und Caro übernommen, an der Longe war Julia Hall. Die beiden Reiterinnen Sarah Kunert und Maike Miesen hatten ein „Pas de Deux“ einstudiert, bei dem sie alles selbst entwickelt hatten. Dabei kamen allerdings neben dem Schritt auch alle anderen Gangarten zum Tragen, und die beiden gaben sich alle Mühe die ganze Halle auszufüllen.

Pas de Deux im Voltigieren

Etwas ganzbesonderes war auch das „Pas de Deux“ im Voltigieren, zwei junge Damen waren schnell gefunden, mit den Pferden war das allerdings schwieriger. Caro und Nathalie suchten eine kurze Kür und die dazu passende Musik aus. Da es gar nicht so leicht ist, zwei Pferde im gleichen Rhythmus an der Longe zu halten, musste die Chefin Hannelore Heiß selbst ans Werk gehen. Den Schluss der Vorführung bildete die Zwölfer-Quadrille, bei der das Niveau allerdings etwas höher angesetzt war. Die Figuren mussten nämlich in allen drei Gangarten geritten werden, wobei die Musik zum Motto und auch zum Rhythmus her zu den verschiedenen Gangarten passen musste. Die Übergänge waren klar und deutlich zu erkennen, und das komplette Programm wurde ohne Kommandos durchgeritten. Allerdings war die ganze Vorführung noch etwas lang und muss noch drei Minuten gekürzt werden, gestand Hannelore Heiß ein. Dazu habe man noch bis Mitte Januar Zeit. Abgesehen davon legte die Gruppe sich ein neues Motto zu und tritt diesmal als Nonnen ausgestattet zu der Musik des Filmes „Sister Act“ auf. Im Anschluss an das sportliche Programm traf man sich noch im Restaurant Wiesenau zum gemütlichen Ausklang und zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Dabei wurde noch einmal deutlich, dass das Weihnachtsreiten auf Gut Wiesenau etwas ganz Besonderes ist, denn sämtliche Pferde und Reiter, die mit der Reitschule verbunden sind, gaben sich an diesem Tag ein Stelldichein.